Nord-Usedom abseits vom Trubel: 6 Insider-Spots um Peenemünde
Kaiserbäder kann jeder. Wer in Peenemünde startet, hat den echten Norden für sich: Lost Places, stille Halbinseln und Sonnenuntergänge ohne Menschenmassen. Unsere 6 Favoriten – alle mit Rad, zu Fuß oder direkt von unserem Steg erreichbar.
Hubbrücke Karnin – die Brücke, die im Wasser stehen blieb
1933 gebaut, 1945 gesprengt, seitdem steht der mittlere Hubteil einsam im Peenestrom. Wenn du mit dem Kajak oder SUP drunter durchfährst, verstehst du sofort, warum das der meistfotografierte Geheimtipp Usedoms ist.
Vom Yachthafen Peenemünde sind es ca. 20 Min mit dem Rad bis zum Aussichtspunkt am Festland. Mit dem Boot legst du direkt daneben an – bei uns am Steg frag einfach nach dem besten Ankerplatz.
Westmole Peenemünde – wo die Sonne in Freest untergeht
Vergiss den Strand. Geh abends ganz nach hinten an die Westmole im Yachthafen. Kein Kiosk, keine Musik. Nur du, die Mole und die Sonne, die direkt über dem Fischereihafen Freest versinkt. Das Wasser wird komplett gold.
Einheimische sitzen hier mit Klappstuhl und Bier. Du brauchst nur 3 Minuten von unserem Bistro bis dahin.
Gnitz & Krummin – wenn Usedom zu voll ist
Die Halbinsel Gnitz ist Usedoms kleinste Halbinsel und fast unbekannt. Salzwiesen, Schilf, ein paar Reetdachhäuser, dazwischen der Naturhafen Krummin. Hier hörst du nur Vögel und das Klappern der Boote.
Perfekt für einen Ruhetag nach dem Segeltörn. Mit dem Rad ab Trassenheide 15 Minuten, mit dem Auto 20.
Cämmerer See – der See hinter dem Deich
Süßwasser, direkt hinter dem Ostsee-Deich zwischen Karlshagen und Peenemünde. Im Sommer 3-4 Grad wärmer als die Ostsee, keine Wellen, flach abfallend. Für Familien mit kleinen Kindern und SUP-Anfänger besser als die Ostsee.
Du parkst am Deich und läufst 2 Minuten. Kein Eintritt, keine Strandkörbe, nur Wiese.
Peenestrom bei Nacht – spiegelglatt und nur Sterne
Unser persönlicher Favorit: Wenn abends der Wind einschläft, wird der Peenestrom zum Spiegel. Keine Straßenlaterne, nur das Leuchtfeuer von Wolgast und die Milchstraße. Ob als Nacht-Törn mit der Lucia 40 oder leise mit dem Kajak – das ist Gänsehaut.
Frag uns im Hafen nach den Nacht-Slots. Geht nur bei wenig Wind, deshalb nur auf Anfrage.
Fischereihafen Freest – Fisch noch warm vom Kutter
Gegenüber von Peenemünde, 10 Min mit der Fähre, liegt der größte Fischereihafen Mecklenburg-Vorpommerns. Hier riecht es nach Diesel, Teer und frischem Räucherfisch. Fischbrötchen direkt vom Kutter, Räucheraal noch warm aus dem Ofen.
Am Hafen 1, Freest/Kröslin. Der Imbisswagen mit dem goldenen Pfannenwender ist Kult. Setz rüber, hol dir ein Brötchen und iss es mit Blick zurück auf Usedom.